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Ausschließlich sichere Lebensmittel auf dem europäischen Markt

Bereits seit 1964 bestehen in der Europäischen Union hohe Normen für die Lebensmittelsicherheit und Hygiene. Seit Januar 2006 sind diese Vorschriften modernisiert. Damit soll der Konsument noch besser geschützt werden vor möglichen Gesundheitsrisiken. Die heutige Gesetzgebung für Lebensmittelhygiene ist unter anderem basiert auf der Identifikation, der Vorbeugung und dem Bekämpfen von Gefahren in der gesamten Nahrungskette, vom Bauernhof oder vom Ort der Bejagung der Tiere bis hin zum Konsument.

Lebensmittelbetriebe auf hohem Niveau

Lebensmittelunternehmer spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie garantieren, dass sie sich bei ihren Aktivitäten an die Regeln halten. Dies bedeutet beispielsweise, dass die Infrastruktur und Apparatur, welche für die Verarbeitung von Lebensmitteln wie Wildfleisch verwendet werden, stets sauber und in tadellosem Zustand sein müssen, dass sich Personen, die direkt in Kontakt stehen mit den Lebensmitteln an strengste Hygienevorschriften halten müssen, dass mikrobiologische Hygienebestimmungen beachtet werden müssen indem auch andere Gefahren in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit vermieden werden und zum Schluss, dass Maßnahmen zur Kontrolle solcher Gefahren getroffen werden.

In der Fachsprache wird der letztgenannte Aspekt mit „HAACCP“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Methode, mit der potenzielle Gefahren für die Lebensmittelsicherheit während dem Produktions-, Verarbeitungs- und Distributionsprozess ausfindig gemacht und unter Kontrolle gebracht werden können. Im Jahre 2007 sind alle Unternehmer des Lebensmittelsektors verpflichtet, diese Methode anzuwenden.

Selbstverständlich kontrollieren die amtlichen Stellen und selbst die Europäische Kommission die Einhaltung der Vorschriften und gewähren soe die Lebensmittelsicherheit auf höchstem Niveau. Damit die Behörden die erforderlichen Kontrollen zu beliebigem Zeitpunkt durchführen können, müssen alle Betriebe bei den zuständigen Amtsstellen ihres Landes registriert sein. Unternehmen, die mit Erzeugnissen tierischen Ursprungs wie beispielsweise Wildfleisch arbeiten, müssen oft sogar über eine offizielle Behördengenehmigung verfügen. Ohne eine solche Genehmigung dürfen sie ihre Tätigkeiten nicht ausüben! Das auf den Markt bringen von Erzeugnissen tierischen Ursprungs ist nur dann erlaubt, wenn die Produkte über ein Identifikations- und Gesundheitszertifikat verfügen. Dieses gibt Aufschluss über das Herkunftsland und den Ursprungsbetrieb. Die Herkunft eines Produkts ist also immer nachweisbar.

Nahrungsmittel außereuropäischen Ursprungs

Die strengen Vorschriften, welche innerhalb der Europäischen Union (EU) gelten, werden auch außereuropäischen Ländern und Betrieben, die ihre Produkte tierischen Ursprungs auf dem europäischen Markt anbieten wollen, auferlegt. Sie müssen den gleichen Maßstäben entsprechen. Dies wird u.a. in so genannten Gesundheitszertifikaten, welche mit den Produkten zusammen geliefert werden, nachgewiesen. Überdies verfügt die Europäische Kommission über ein Spezialistenteam, das in allen Ländern vor-Ort-Kontrollen durchführt.
Und zum Schluss werden alle Produkte vor ihrer Einfuhr an den Grenzübergängen der EU nochmals kontrolliert.